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	<title>Die Offene Bibel - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-07-17T20:21:24Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jesaja_4&amp;diff=32981</id>
		<title>Jesaja 4</title>
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		<updated>2021-11-17T20:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: nur ein Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und sieben Frauen werden einen Mann festhalten (ergreifen, nötigen) an jeden Tag mit den Worten: „Wir [wollen weiterhin] unser [eigenes] Brot essen und unsere [eigenen] Kleider tragen, nur deinen Namen [wollen] wir tragen (mit deinem Namen nur rufen sie uns). Entferne [so] unsere Schande!“&lt;br /&gt;
{{S|2}} An jenem Tag wird der Sproß JHWHs zur Pracht (Zierde) und zur Herrlichkeit werden und und die Frucht des Landes zur Hoheit (zum Stolz) und Schmuck (Pracht &amp;lt;ref&amp;gt;Im Hebräischen steht hier ein anderes Wort als im ersten Halbsatz&amp;lt;/ref&amp;gt;) für die Entkommenen (Entronnenen) Israels.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es wird geschehen: Was Rest (Zurückgelassenes) ist in Zion und was übrig ist in Jerusalem, die wird man heilig nennen (heilig wird man zu ihnen sagen). Ein jeder wird aufgeschrieben bei denen die leben in Jerusalem.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Wenn der Herr &amp;lt;ref&amp;gt;hier steht nicht der Gottesname, sondern Adonai:{{hebr}} אֲדֹנָ֗י {{hebr ende}}&amp;lt;/ref&amp;gt; abwäscht den Unrat der Töchter Zion und das Blut Jerusalems herausspült (wegspült) aus der Mitte durch den Geist des Rechts und den Geist der Säuberung&lt;br /&gt;
{{S|5}} dann schafft (erschafft) JHWH auf dem gesamten Platz des Berges Zion und auf seinen Versammlungsstätten eine Wolke am Tag und Rauch und feuerscheinende (Glanz von Feuer) Lohe bei Nacht. Fürwahr, über aller Herrlichkeit wird ein Schutzdach sein.&lt;br /&gt;
{{S|6}} Und es wird eine Hütte geben als Schatten am Tag und als Zuflucht (Obdach) vor Regen und Unwetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_4&amp;diff=25884</id>
		<title>Matthäus 4</title>
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		<updated>2018-01-25T18:24:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: oder: seinen Engeln&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesu Versuchung in der Wüste))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Zu dieser Zeit führte der Geist Jesus in die Wüste hinauf, damit der Teufel ihn versuchen könnte.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Und er fastete vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Und der Versucher schritt voran und sagte zu ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, sprich, damit diese Steine zu Broten werden. &lt;br /&gt;
{{L|4}} Dieser aber antwortete: Es steht geschrieben: &lt;br /&gt;
:Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben, sondern durch jedes Wort, das herauskommt aus dem Munde Gottes.{{Par|Deuteronomium|8|3}}&lt;br /&gt;
{{L|5}} Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den Rand des Tempeldaches&lt;br /&gt;
{{L|6}} und sagte zu ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben, &lt;br /&gt;
:dass er seine Engeln befehlen wird für dich und auf Händen werden sie dich tragen damit du deinen Fuß nicht an einem Stein stößt.  &lt;br /&gt;
{{L|7}} Jesus sagte ihm: Weiterhin steht geschrieben: &lt;br /&gt;
:Du sollst den Herrn deinen Gott nicht versuchen. &lt;br /&gt;
{{L|8}} Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit &lt;br /&gt;
{{L|9}} und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.&lt;br /&gt;
{{L|10}} Darauf sagte Jesus zu ihm: Gehe weg, Satan! Denn es steht geschrieben: &lt;br /&gt;
: Du sollst alleine den Herrn deinen Gott anbeten und nur ihm dienen!{{Par|Deuteronomium|6|13}}&lt;br /&gt;
{{L|11}} Da verlies ihn der Teufel und es näherten sich Engel und umsorgten ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus predigt in Galiläa))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|12}} Aber als er hörte, dass Johannes gefangen genommen war, ging er fort nach Galiläa.&lt;br /&gt;
{{L|13}}  Und als er Nazareth verlies ging er und nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war, im Gebiet von Sebulon und Naftali.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Damit erfüllt wurde, was durch Jesaja, den Propheten, gesagt wurde:&lt;br /&gt;
: {{L|15}} Land Sebulon und Land Naftali, gelegen zum See hin,  auf der anderen Seite des Jordans, Galiläa der  Heiden - &lt;br /&gt;
: {{L|16}} Das Volk wohnt in Finsternis, es hat ein großes Licht erblickt, und den dort Wohnenden im Land und einem Todesschatten, ihnen ist ein Licht aufgegangen.&lt;br /&gt;
{{L|17}} Von da an verkündete und sprach Jesus: Bekehrt euch, denn das Himmelreich ist nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Die Berufung der ersten vier Jünger))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|18}} Als er aber am Galiläischen Meeres entlang wanderte, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus und Andreas, seinen Bruder. Sie warfen Netze in den See, denn sie waren Fischer. &lt;br /&gt;
{{L|19}} Und er sagte ihnen: Auf, folgt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen.&lt;br /&gt;
{{L|20}} Diese aber ließen sofort die Netze zurück und folgten ihm nach. &lt;br /&gt;
{{L|21}} Und als er von dort weiterging sah er zwei andere Brüder, Jakobus den Sohn des Zabedäus und Johannes, seinen Bruder, in einem Schiff mit Zabedäus, ihrem Vater. Sie brachten ihre Netze in Ordnung. Und er berief sie.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Diese aber ließen sofort das Schiff und ihren Vater zurück und folgten ihm nach.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus predigt und heilt in Galiläa))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|23}} Und er ging in ganz Galiläa umher, um in ihren Synagogen zu lehren, verkündigte die Frohe Botschaft von der Königsherrschaft und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Und die Nachricht von ihm verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachten alle Kranken zu ihm, die mit verschiedensten Gebrechen und Beschwerden gezeichnet waren: von Dämonen Besessene, Epileptiker und Gelähmte. Er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{L|25}} Und es folgte ihm eine große Volksmenge aus Galiläa, der Dekapolis&amp;lt;ref&amp;gt;Griech. für „[Gebiet der] zehn Städte“, ein heidnisch bewohntes Gebiet östlich des Toten Meeres. &amp;lt;/ref&amp;gt;, aus Jerusalem, Judäa und jenseits vom Jordan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Zu dieser Zeit (Damals) wurde Jesus hinaufgeführt in die Wüste von dem Geist, damit er versucht würde&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht ein Infinitiv, vermutlich Final am besten zu übersetzen. Alternativ: „um vom.... versucht zu werden....“&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Teufel.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und er fastete&amp;lt;ref&amp;gt;eigentlich Partizip. Hier final, man könnte auch temporal übersetzen: „Nachdem er...“ wobei das nachzeitig wäre, das weitere Verb aber auch Aorist.&amp;lt;/ref&amp;gt; vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger (hungerte er).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es ging voran&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; der Versucher (der Versuchende) und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich (Vorausgesetzt, dass du) Sohn Gottes bist, sprich, dass (damit, so dass) diese Steine Brote werden. &lt;br /&gt;
{{S|4}} Dieser aber antwortete&amp;lt;ref&amp;gt;wörtl.: sagte antwortend&amp;lt;/ref&amp;gt;: Es ist geschrieben (Es steht geschrieben): Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben (leben, lebendig sein), sondern aufgrund jeden Wortes, das herauskommt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: herauskommend&amp;lt;/ref&amp;gt; (hinausgeht, sich verbreitet) durch den Mund Gottes.{{Par|Deuteronomium|8|3}}&lt;br /&gt;
{{S|5}} Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den zum Tempel gehörenden (heiligen, geweihten) Rand (Abschluss, Zinne)&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl: Die Zinne auf dem Tempel, bzw. den Rand des Daches des Tempels&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|6}} und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben, dass er seine Engel befehlen wird für (über) dich und auf Händen werden sie dich tragen (heben) damit du nicht stößt an einem Stein deinen Fuß.  &lt;br /&gt;
{{S|7}} Jesus sagte ihm: Wieder (Weiterhin, Ferner) steht (ist) geschrieben: Du wirst (darfst) nicht versuchen&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Futur, aber mit Verneinung oft Gebot&amp;lt;/ref&amp;gt; den Herrn deinen Gott. &lt;br /&gt;
{{S|8}} Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit &lt;br /&gt;
{{S|9}} und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfallend&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Partizip sollte man auflösen. Da beide Worte die Bedeutung &amp;quot;niederknien&amp;quot; haben vlt. einfach final: „wenn du niederfällst und mich anbetest“ oder „wenn du, in dem du niederfällst, mich anbetest“&amp;lt;/ref&amp;gt; mich anbetest (verehrst).&lt;br /&gt;
{{S|10}}Darauf sagte Jesus (zu) ihm: Gehe weg (fort), Satan; Denn es steht geschrieben: Den Herrn deinen Gott wirst (sollst)&amp;lt;ref&amp;gt;Fut. mit Befehlsbedeutung&amp;lt;/ref&amp;gt; du anbeten und nur ihm dienen{{Par|Deuteronomium|6|13}}.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Dann lies von ihm ab (verlies ihn) der Teufel und siehe, Engel näherten sich (kamen herzu) und dienten ihm (umsorgten ihn, kümmerten sich um ihn).&lt;br /&gt;
{{S|12}} Aber als er hörte&amp;lt;ref&amp;gt;Part., wörtlich: „gehört habend“&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass Johannes gefangen genommen war (ausgeliefert/übergeben worden war), zog er sich zurück (ging er weg, entfernte er sich) nach Galiläa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und als er Nazareth verlies&amp;lt;ref&amp;gt; Eig. Partizip: „Nazareth verlassend“&amp;lt;/ref&amp;gt; ging er&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip: „gehend“&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war (wohnte er in dem am See gelegenen Kafarnaum), im Gebiet&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich „in den Grenzen“&amp;lt;/ref&amp;gt; von Sebulon und Naftali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Damit erfüllt wurde das Gesagte durch Jesaja, den Propheten, der spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Land Sebulon und Land Naftali, zum See hin&amp;lt;ref&amp;gt;„zum…hin“ Hebraismus, wörtlich „einen Weg“&amp;lt;/ref&amp;gt;, gegenüber dem (auf der anderen Seite des) Jordan [gelegen], Galiläa der Völker (Nicht-Juden, Heiden) - &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{S|16}} Das Volk, das sitzt (wohnt) in Finsternis, hat ein großes Licht gesehen (erblickt), und denen, die sitzen (wohnen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Alternative Übersetzung: „den dort Wohnenden“&amp;lt;/ref&amp;gt; in einem Gebiet (Land) und einem Schatten des Todes, ihnen ist ein Licht aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Seit dann (Von da an) fing Jesus an zu verkünden (bekanntzumachen) und zu sprechen: Kehrt um (tut Buße), denn nahe herbeigekommen ist die Königsherrschaft (das Reich) der Himmel&amp;lt;ref&amp;gt;Plural, gemeint sind die verschiedenen Sphären des Himmels (Quelle??)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als er aber entlang des Galiläischen Meeres ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Präsens, Übersetzung hier gleichzeitig&amp;lt;/ref&amp;gt; (wanderte), sah er zwei Brüder, Simon, den man Petrus nennt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich „den genannten“&amp;lt;/ref&amp;gt; und Andreas, seinen Bruder, als sie Netze in den See warfen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vielleicht besser: „während“? Wohl aber temporal, eventl. kausal&amp;lt;/ref&amp;gt;; denn sie waren Fischer. &lt;br /&gt;
{{S|19}} und er sagte ihnen: Kommt her (auf!), hinter mich&amp;lt;ref&amp;gt; Gemeint ist wohl etwas wie: „Auf, folgt mir nach!“&amp;lt;/ref&amp;gt; und ich werde euch machen zu Fischern der Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Diese aber ließen sofort die Netze zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip: „Diese aber, sofort die Netze zurücklassend...“. Übersetzung vlt. kausal (indem) oder einfach auflösen&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) folgten ihm nach (begleiteten ihn). &lt;br /&gt;
{{S|21}} Und von dort ging er weiter&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Übersetzung aufgelöst oder temporal („während er von dort weiterging“ oder „als...“&amp;lt;/ref&amp;gt; und sah zwei andere Brüder, Jakobus den (Sohn) des Zabedäus und Johannes, den Bruder von ihm (seinen Bruder), in dem Schiff mit Zabedäus, den Vater von ihnen (ihrem Vater), als sie ihre Netze in Ordnung brachten (zurechtbrachten)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal&amp;lt;/ref&amp;gt;, und berief sie (lud sie ein, rief sie an, sprach sie an).&lt;br /&gt;
{{S|22}} Diese aber ließen sofort das Schiff und ihren Vater zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vgl. Vers 20)&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) folgten ihm nach (begleiteten ihn).  &lt;br /&gt;
{{S|23}} Und er zog (ging) umher in ganz Galiläa, lehrte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eventl. auch „um...zu“&amp;lt;/ref&amp;gt; in ihren Synagogen, verkündigte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eventl. auch „um...zu“&amp;lt;/ref&amp;gt; das Evangelium (die Frohe Botschaft) vom Reich (der (Königs-)Herrschaft) und heilte jede (alle) Krankheit und jedes Gebrechen (Schwachheit) im Volk.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und es (ver)breitete sich (ging aus) die Kunde (das Gerücht, die Nachricht) von ihm in ganz Syrien; und sie (man) brachten (zu) ihm alle Kranken&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, von verschiedensten (verschiedenartigen, mannigfachen) Gebrechen (Krankheiten) und Beschwerden (Qual, Pein) Gezeichnete&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] (von Dämonen) Besessene, Mondsüchtige (Epileptiker) und Gelähmte und er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und es folgten ihm viele Leute (eine große (Volks-)Menge) aus Galiläa, der Dekapolis&amp;lt;ref&amp;gt;Griech. für „[Gebiet der] zehn Städte“, ein heidnisch bewohntes Gebiet östlich des Toten Meeres. &amp;lt;/ref&amp;gt;, aus Jerusalem, Judäa und jenseits vom Jordan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_4&amp;diff=25883</id>
		<title>Matthäus 4</title>
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		<updated>2018-01-24T19:50:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesu Versuchung in der Wüste))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Zu dieser Zeit führte der Geist Jesus in die Wüste hinauf, damit der Teufel ihn versuchen könnte.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Und er fastete vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Und der Versucher schritt voran und sagte zu ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, sprich, damit diese Steine zu Broten werden. &lt;br /&gt;
{{L|4}} Dieser aber antwortete: Es steht geschrieben: &lt;br /&gt;
:Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben, sondern durch jedes Wort, das herauskommt aus dem Munde Gottes.{{Par|Deuteronomium|8|3}}&lt;br /&gt;
{{L|5}} Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den Rand des Tempeldaches&lt;br /&gt;
{{L|6}} und sagte zu ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben, &lt;br /&gt;
:dass er seine Engeln befehlen wird für dich und auf Händen werden sie dich tragen damit du deinen Fuß nicht an einem Stein stößt.  &lt;br /&gt;
{{L|7}} Jesus sagte ihm: Weiterhin steht geschrieben: &lt;br /&gt;
:Du sollst den Herrn deinen Gott nicht versuchen. &lt;br /&gt;
{{L|8}} Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit &lt;br /&gt;
{{L|9}} und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.&lt;br /&gt;
{{L|10}} Darauf sagte Jesus zu ihm: Gehe weg, Satan! Denn es steht geschrieben: &lt;br /&gt;
: Du sollst alleine den Herrn deinen Gott anbeten und nur ihm dienen!{{Par|Deuteronomium|6|13}}&lt;br /&gt;
{{L|11}} Da verlies ihn der Teufel und es näherten sich Engel und umsorgten ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus predigt in Galiläa))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|12}} Aber als er hörte, dass Johannes gefangen genommen war, ging er fort nach Galiläa.&lt;br /&gt;
{{L|13}}  Und als er Nazareth verlies ging er und nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war, im Gebiet von Sebulon und Naftali.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Damit erfüllt wurde, was durch Jesaja, den Propheten, gesagt wurde:&lt;br /&gt;
: {{L|15}} Land Sebulon und Land Naftali, gelegen zum See hin,  auf der anderen Seite des Jordans, Galiläa der  Heiden - &lt;br /&gt;
: {{L|16}} Das Volk wohnt in Finsternis, es hat ein großes Licht erblickt, und den dort Wohnenden im Land und einem Todesschatten, ihnen ist ein Licht aufgegangen.&lt;br /&gt;
{{L|17}} Von da an verkündete und sprach Jesus: Bekehrt euch, denn das Himmelreich ist nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Die Berufung der ersten vier Jünger))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|18}} Als er aber am Galiläischen Meeres entlang wanderte, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus und Andreas, seinen Bruder. Sie warfen Netze in den See, denn sie waren Fischer. &lt;br /&gt;
{{L|19}} Und er sagte ihnen: Auf, folgt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen.&lt;br /&gt;
{{L|20}} Diese aber ließen sofort die Netze zurück und folgten ihm nach. &lt;br /&gt;
{{L|21}} Und als er von dort weiterging sah er zwei andere Brüder, Jakobus den Sohn des Zabedäus und Johannes, seinen Bruder, in einem Schiff mit Zabedäus, ihrem Vater. Sie brachten ihre Netze in Ordnung. Und er berief sie.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Diese aber ließen sofort das Schiff und ihren Vater zurück und folgten ihm nach.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus predigt und heilt in Galiläa))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|23}} Und er ging in ganz Galiläa umher, um in ihren Synagogen zu lehren, verkündigte die Frohe Botschaft von der Königsherrschaft und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Und die Nachricht von ihm verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachten alle Kranken zu ihm, die mit verschiedensten Gebrechen und Beschwerden gezeichnet waren: von Dämonen Besessene, Epileptiker und Gelähmte. Er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{L|25}} Und es folgte ihm eine große Volksmenge aus Galiläa, der Dekapolis&amp;lt;ref&amp;gt;Griech. für „[Gebiet der] zehn Städte“, ein heidnisch bewohntes Gebiet östlich des Toten Meeres. &amp;lt;/ref&amp;gt;, aus Jerusalem, Judäa und jenseits vom Jordan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Zu dieser Zeit (Damals) wurde Jesus hinaufgeführt in die Wüste von dem Geist, damit er versucht würde&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht ein Infinitiv, vermutlich Final am besten zu übersetzen. Alternativ: „um vom.... versucht zu werden....“&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Teufel.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und er fastete&amp;lt;ref&amp;gt;eigentlich Partizip. Hier final, man könnte auch temporal übersetzen: „Nachdem er...“ wobei das nachzeitig wäre, das weitere Verb aber auch Aorist.&amp;lt;/ref&amp;gt; vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger (hungerte er).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es ging voran&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; der Versucher (der Versuchende) und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich (Vorausgesetzt, dass du) Sohn Gottes bist, sprich, dass (damit, so dass) diese Steine Brote werden. &lt;br /&gt;
{{S|4}} Dieser aber antwortete&amp;lt;ref&amp;gt;wörtl.: sagte antwortend&amp;lt;/ref&amp;gt;: Es ist geschrieben (Es steht geschrieben): Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben (leben, lebendig sein), sondern aufgrund jeden Wortes, das herauskommt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: herauskommend&amp;lt;/ref&amp;gt; (hinausgeht, sich verbreitet) durch den Mund Gottes.{{Par|Deuteronomium|8|3}}&lt;br /&gt;
{{S|5}} Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den zum Tempel gehörenden (heiligen, geweihten) Rand (Abschluss, Zinne)&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl: Die Zinne auf dem Tempel, bzw. den Rand des Daches des Tempels&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|6}} und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben, dass er seine Engeln befehlen wird für (über) dich und auf Händen werden sie dich tragen (heben) damit du nicht stößt an einem Stein deinen Fuß.  &lt;br /&gt;
{{S|7}} Jesus sagte ihm: Wieder (Weiterhin, Ferner) steht (ist) geschrieben: Du wirst (darfst) nicht versuchen&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Futur, aber mit Verneinung oft Gebot&amp;lt;/ref&amp;gt; den Herrn deinen Gott. &lt;br /&gt;
{{S|8}} Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit &lt;br /&gt;
{{S|9}} und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfallend&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Partizip sollte man auflösen. Da beide Worte die Bedeutung &amp;quot;niederknien&amp;quot; haben vlt. einfach final: „wenn du niederfällst und mich anbetest“ oder „wenn du, in dem du niederfällst, mich anbetest“&amp;lt;/ref&amp;gt; mich anbetest (verehrst).&lt;br /&gt;
{{S|10}}Darauf sagte Jesus (zu) ihm: Gehe weg (fort), Satan; Denn es steht geschrieben: Den Herrn deinen Gott wirst (sollst)&amp;lt;ref&amp;gt;Fut. mit Befehlsbedeutung&amp;lt;/ref&amp;gt; du anbeten und nur ihm dienen{{Par|Deuteronomium|6|13}}.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Dann lies von ihm ab (verlies ihn) der Teufel und siehe, Engel näherten sich (kamen herzu) und dienten ihm (umsorgten ihn, kümmerten sich um ihn).&lt;br /&gt;
{{S|12}} Aber als er hörte&amp;lt;ref&amp;gt;Part., wörtlich: „gehört habend“&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass Johannes gefangen genommen war (ausgeliefert/übergeben worden war), zog er sich zurück (ging er weg, entfernte er sich) nach Galiläa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und als er Nazareth verlies&amp;lt;ref&amp;gt; Eig. Partizip: „Nazareth verlassend“&amp;lt;/ref&amp;gt; ging er&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip: „gehend“&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war (wohnte er in dem am See gelegenen Kafarnaum), im Gebiet&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich „in den Grenzen“&amp;lt;/ref&amp;gt; von Sebulon und Naftali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Damit erfüllt wurde das Gesagte durch Jesaja, den Propheten, der spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Land Sebulon und Land Naftali, zum See hin&amp;lt;ref&amp;gt;„zum…hin“ Hebraismus, wörtlich „einen Weg“&amp;lt;/ref&amp;gt;, gegenüber dem (auf der anderen Seite des) Jordan [gelegen], Galiläa der Völker (Nicht-Juden, Heiden) - &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{S|16}} Das Volk, das sitzt (wohnt) in Finsternis, hat ein großes Licht gesehen (erblickt), und denen, die sitzen (wohnen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Alternative Übersetzung: „den dort Wohnenden“&amp;lt;/ref&amp;gt; in einem Gebiet (Land) und einem Schatten des Todes, ihnen ist ein Licht aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Seit dann (Von da an) fing Jesus an zu verkünden (bekanntzumachen) und zu sprechen: Kehrt um (tut Buße), denn nahe herbeigekommen ist die Königsherrschaft (das Reich) der Himmel&amp;lt;ref&amp;gt;Plural, gemeint sind die verschiedenen Sphären des Himmels (Quelle??)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als er aber entlang des Galiläischen Meeres ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Präsens, Übersetzung hier gleichzeitig&amp;lt;/ref&amp;gt; (wanderte), sah er zwei Brüder, Simon, den man Petrus nennt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich „den genannten“&amp;lt;/ref&amp;gt; und Andreas, seinen Bruder, als sie Netze in den See warfen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vielleicht besser: „während“? Wohl aber temporal, eventl. kausal&amp;lt;/ref&amp;gt;; denn sie waren Fischer. &lt;br /&gt;
{{S|19}} und er sagte ihnen: Kommt her (auf!), hinter mich&amp;lt;ref&amp;gt; Gemeint ist wohl etwas wie: „Auf, folgt mir nach!“&amp;lt;/ref&amp;gt; und ich werde euch machen zu Fischern der Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Diese aber ließen sofort die Netze zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip: „Diese aber, sofort die Netze zurücklassend...“. Übersetzung vlt. kausal (indem) oder einfach auflösen&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) folgten ihm nach (begleiteten ihn). &lt;br /&gt;
{{S|21}} Und von dort ging er weiter&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Übersetzung aufgelöst oder temporal („während er von dort weiterging“ oder „als...“&amp;lt;/ref&amp;gt; und sah zwei andere Brüder, Jakobus den (Sohn) des Zabedäus und Johannes, den Bruder von ihm (seinen Bruder), in dem Schiff mit Zabedäus, den Vater von ihnen (ihrem Vater), als sie ihre Netze in Ordnung brachten (zurechtbrachten)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal&amp;lt;/ref&amp;gt;, und berief sie (lud sie ein, rief sie an, sprach sie an).&lt;br /&gt;
{{S|22}} Diese aber ließen sofort das Schiff und ihren Vater zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vgl. Vers 20)&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) folgten ihm nach (begleiteten ihn).  &lt;br /&gt;
{{S|23}} Und er zog (ging) umher in ganz Galiläa, lehrte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eventl. auch „um...zu“&amp;lt;/ref&amp;gt; in ihren Synagogen, verkündigte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eventl. auch „um...zu“&amp;lt;/ref&amp;gt; das Evangelium (die Frohe Botschaft) vom Reich (der (Königs-)Herrschaft) und heilte jede (alle) Krankheit und jedes Gebrechen (Schwachheit) im Volk.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und es (ver)breitete sich (ging aus) die Kunde (das Gerücht, die Nachricht) von ihm in ganz Syrien; und sie (man) brachten (zu) ihm alle Kranken&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, von verschiedensten (verschiedenartigen, mannigfachen) Gebrechen (Krankheiten) und Beschwerden (Qual, Pein) Gezeichnete&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] (von Dämonen) Besessene, Mondsüchtige (Epileptiker) und Gelähmte und er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und es folgten ihm viele Leute (eine große (Volks-)Menge) aus Galiläa, der Dekapolis&amp;lt;ref&amp;gt;Griech. für „[Gebiet der] zehn Städte“, ein heidnisch bewohntes Gebiet östlich des Toten Meeres. &amp;lt;/ref&amp;gt;, aus Jerusalem, Judäa und jenseits vom Jordan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_4&amp;diff=25882</id>
		<title>Matthäus 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Matth%C3%A4us_4&amp;diff=25882"/>
		<updated>2018-01-24T19:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: der Genitiv ?!   aufgrund (eines) jeden Wortes&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ungeprüfte Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{Ungeprüfte Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesu Versuchung in der Wüste))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}} Zu dieser Zeit führte der Geist Jesus in die Wüste hinauf, damit der Teufel ihn versuchen könnte.&lt;br /&gt;
{{L|2}} Und er fastete vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger.&lt;br /&gt;
{{L|3}} Und der Versucher schritt voran und sagte zu ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, sprich, damit diese Steine zu Broten werden. &lt;br /&gt;
{{L|4}} Dieser aber antwortete: Es steht geschrieben: &lt;br /&gt;
:Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben, sondern durch jedes Wort, das herauskommt aus dem Munde Gottes.{{Par|Deuteronomium|8|3}}&lt;br /&gt;
{{L|5}} Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den Rand des Tempeldaches&lt;br /&gt;
{{L|6}} und sagte zu ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben, &lt;br /&gt;
:dass er seine Engeln befehlen wird für dich und auf Händen werden sie dich tragen damit du deinen Fuß nicht an einem Stein stößt.  &lt;br /&gt;
{{L|7}} Jesus sagte ihm: Weiterhin steht geschrieben: &lt;br /&gt;
:Du sollst den Herrn deinen Gott nicht versuchen. &lt;br /&gt;
{{L|8}} Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit &lt;br /&gt;
{{L|9}} und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.&lt;br /&gt;
{{L|10}} Darauf sagte Jesus zu ihm: Gehe weg, Satan! Denn es steht geschrieben: &lt;br /&gt;
: Du sollst alleine den Herrn deinen Gott anbeten und nur ihm dienen!{{Par|Deuteronomium|6|13}}&lt;br /&gt;
{{L|11}} Da verlies ihn der Teufel und es näherten sich Engel und umsorgten ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus predigt in Galiläa))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|12}} Aber als er hörte, dass Johannes gefangen genommen war, ging er fort nach Galiläa.&lt;br /&gt;
{{L|13}}  Und als er Nazareth verlies ging er und nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war, im Gebiet von Sebulon und Naftali.&lt;br /&gt;
{{L|14}} Damit erfüllt wurde, was durch Jesaja, den Propheten, gesagt wurde:&lt;br /&gt;
: {{L|15}} Land Sebulon und Land Naftali, gelegen zum See hin,  auf der anderen Seite des Jordans, Galiläa der  Heiden - &lt;br /&gt;
: {{L|16}} Das Volk wohnt in Finsternis, es hat ein großes Licht erblickt, und den dort Wohnenden im Land und einem Todesschatten, ihnen ist ein Licht aufgegangen.&lt;br /&gt;
{{L|17}} Von da an verkündete und sprach Jesus: Bekehrt euch, denn das Himmelreich ist nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Die Berufung der ersten vier Jünger))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|18}} Als er aber am Galiläischen Meeres entlang wanderte, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus und Andreas, seinen Bruder. Sie warfen Netze in den See, denn sie waren Fischer. &lt;br /&gt;
{{L|19}} Und er sagte ihnen: Auf, folgt mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen.&lt;br /&gt;
{{L|20}} Diese aber ließen sofort die Netze zurück und folgten ihm nach. &lt;br /&gt;
{{L|21}} Und als er von dort weiterging sah er zwei andere Brüder, Jakobus den Sohn des Zabedäus und Johannes, seinen Bruder, in einem Schiff mit Zabedäus, ihrem Vater. Sie brachten ihre Netze in Ordnung. Und er berief sie.&lt;br /&gt;
{{L|22}} Diese aber ließen sofort das Schiff und ihren Vater zurück und folgten ihm nach.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jesus predigt und heilt in Galiläa))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|23}} Und er ging in ganz Galiläa umher, um in ihren Synagogen zu lehren, verkündigte die Frohe Botschaft von der Königsherrschaft und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk.&lt;br /&gt;
{{L|24}} Und die Nachricht von ihm verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachten alle Kranken zu ihm, die mit verschiedensten Gebrechen und Beschwerden gezeichnet waren: von Dämonen Besessene, Epileptiker und Gelähmte. Er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{L|25}} Und es folgte ihm eine große Volksmenge aus Galiläa, der Dekapolis&amp;lt;ref&amp;gt;Griech. für „[Gebiet der] zehn Städte“, ein heidnisch bewohntes Gebiet östlich des Toten Meeres. &amp;lt;/ref&amp;gt;, aus Jerusalem, Judäa und jenseits vom Jordan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}} Zu dieser Zeit (Damals) wurde Jesus hinaufgeführt in die Wüste von dem Geist, damit er versucht würde&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht ein Infinitiv, vermutlich Final am besten zu übersetzen. Alternativ: „um vom.... versucht zu werden....“&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Teufel.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und er fastete&amp;lt;ref&amp;gt;eigentlich Partizip. Hier final, man könnte auch temporal übersetzen: „Nachdem er...“ wobei das nachzeitig wäre, das weitere Verb aber auch Aorist.&amp;lt;/ref&amp;gt; vierzig Tage und vierzig Nächte, danach litt er Hunger (hungerte er).&lt;br /&gt;
{{S|3}} Und es ging voran&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; der Versucher (der Versuchende) und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich (Vorausgesetzt, dass du) Sohn Gottes bist, sprich, dass (damit, so dass) diese Steine Brote werden. &lt;br /&gt;
{{S|4}} Dieser aber antwortete&amp;lt;ref&amp;gt;wörtl.: sagte antwortend&amp;lt;/ref&amp;gt;: Es ist geschrieben (Es steht geschrieben): Nicht aufgrund von Brot allein wird der Mensch am Leben bleiben (leben, lebendig sein), sondern aufgrund jeden Wortes, das herauskommt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich: herauskommend&amp;lt;/ref&amp;gt; (hinausgeht, sich verbreitet) durch den Mund Gottes.{{Par|Deuteronomium|8|3}}&lt;br /&gt;
{{S|5}} Dann nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf den zum Tempel gehörenden (heiligen, geweihten) Rand (Abschluss, Zinne)&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist wohl: Die Zinne auf dem Tempel, bzw. den Rand des Daches des Tempels&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|6}} und sagte (zu) ihm: Wenn du wirklich Sohn Gottes bist, wirf dich selbst hinunter; denn es steht geschrieben, dass er seine Engeln befehlen wird für (über) dich und auf Händen werden sie dich tragen (heben) damit du nicht stößt an einem Stein deinen Fuß.  &lt;br /&gt;
{{S|7}} Jesus sagte ihm: Wieder (Weiterhin, Ferner) steht (ist) geschrieben: Du wirst (darfst) nicht versuchen&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Futur, aber mit Verneinung oft Gebot&amp;lt;/ref&amp;gt; den Herrn deinen Gott. &lt;br /&gt;
{{S|8}} Wiederum nahm ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Erde und ihre Herrlichkeit &lt;br /&gt;
{{S|9}} und sagte ihm: Diese werde ich dir alle geben, wenn du niederfallend&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Partizip sollte man auflösen. Da beide Worte die Bedeutung &amp;quot;niederknien&amp;quot; haben vlt. einfach final: „wenn du niederfällst und mich anbetest“ oder „wenn du, in dem du niederfällst, mich anbetest“&amp;lt;/ref&amp;gt; mich anbetest (verehrst).&lt;br /&gt;
{{S|10}}Darauf sagte Jesus (zu) ihm: Gehe weg (fort), Satan; Denn es steht geschrieben: Den Herrn deinen Gott wirst (sollst)&amp;lt;ref&amp;gt;Fut. mit Befehlsbedeutung&amp;lt;/ref&amp;gt; du anebeten und nur ihm dienen{{Par|Deuteronomium|6|13}}.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Dann lies von ihm ab (verlies ihn) der Teufel und siehe, Engel näherten sich (kamen herzu) und dienten ihm (umsorgten ihn, kümmerten sich um ihn).&lt;br /&gt;
{{S|12}} Aber als er hörte&amp;lt;ref&amp;gt;Part., wörtlich: „gehört habend“&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass Johannes gefangen genommen war (ausgeliefert/übergeben worden war), zog er sich zurück (ging er weg, entfernte er sich) nach Galiläa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|13}} Und als er Nazareth verlies&amp;lt;ref&amp;gt; Eig. Partizip: „Nazareth verlassend“&amp;lt;/ref&amp;gt; ging er&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip: „gehend“&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) nahm seinen Wohnsitz in Kafarnaum, dass am Meer gelegen war (wohnte er in dem am See gelegenen Kafarnaum), im Gebiet&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich „in den Grenzen“&amp;lt;/ref&amp;gt; von Sebulon und Naftali.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|14}} Damit erfüllt wurde das Gesagte durch Jesaja, den Propheten, der spricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|15}} Land Sebulon und Land Naftali, zum See hin&amp;lt;ref&amp;gt;„zum…hin“ Hebraismus, wörtlich „einen Weg“&amp;lt;/ref&amp;gt;, gegenüber dem (auf der anderen Seite des) Jordan [gelegen], Galiläa der Völker (Nicht-Juden, Heiden) - &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{S|16}} Das Volk, das sitzt (wohnt) in Finsternis, hat ein großes Licht gesehen (erblickt), und denen, die sitzen (wohnen)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Alternative Übersetzung: „den dort Wohnenden“&amp;lt;/ref&amp;gt; in einem Gebiet (Land) und einem Schatten des Todes, ihnen ist ein Licht aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|17}} Seit dann (Von da an) fing Jesus an zu verkünden (bekanntzumachen) und zu sprechen: Kehrt um (tut Buße), denn nahe herbeigekommen ist die Königsherrschaft (das Reich) der Himmel&amp;lt;ref&amp;gt;Plural, gemeint sind die verschiedenen Sphären des Himmels (Quelle??)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Als er aber entlang des Galiläischen Meeres ging&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip Präsens, Übersetzung hier gleichzeitig&amp;lt;/ref&amp;gt; (wanderte), sah er zwei Brüder, Simon, den man Petrus nennt&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Wörtlich „den genannten“&amp;lt;/ref&amp;gt; und Andreas, seinen Bruder, als sie Netze in den See warfen&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vielleicht besser: „während“? Wohl aber temporal, eventl. kausal&amp;lt;/ref&amp;gt;; denn sie waren Fischer. &lt;br /&gt;
{{S|19}} und er sagte ihnen: Kommt her (auf!), hinter mich&amp;lt;ref&amp;gt; Gemeint ist wohl etwas wie: „Auf, folgt mir nach!“&amp;lt;/ref&amp;gt; und ich werde euch machen zu Fischern der Menschen.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Diese aber ließen sofort die Netze zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Eig. Partizip: „Diese aber, sofort die Netze zurücklassend...“. Übersetzung vlt. kausal (indem) oder einfach auflösen&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) folgten ihm nach (begleiteten ihn). &lt;br /&gt;
{{S|21}} Und von dort ging er weiter&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Übersetzung aufgelöst oder temporal („während er von dort weiterging“ oder „als...“&amp;lt;/ref&amp;gt; und sah zwei andere Brüder, Jakobus den (Sohn) des Zabedäus und Johannes, den Bruder von ihm (seinen Bruder), in dem Schiff mit Zabedäus, den Vater von ihnen (ihrem Vater), als sie ihre Netze in Ordnung brachten (zurechtbrachten)&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip, hier temporal&amp;lt;/ref&amp;gt;, und berief sie (lud sie ein, rief sie an, sprach sie an).&lt;br /&gt;
{{S|22}} Diese aber ließen sofort das Schiff und ihren Vater zurück&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Vgl. Vers 20)&amp;lt;/ref&amp;gt; (und) folgten ihm nach (begleiteten ihn).  &lt;br /&gt;
{{S|23}} Und er zog (ging) umher in ganz Galiläa, lehrte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eventl. auch „um...zu“&amp;lt;/ref&amp;gt; in ihren Synagogen, verkündigte&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip. Eventl. auch „um...zu“&amp;lt;/ref&amp;gt; das Evangelium (die Frohe Botschaft) vom Reich (der (Königs-)Herrschaft) und heilte jede (alle) Krankheit und jedes Gebrechen (Schwachheit) im Volk.&lt;br /&gt;
{{S|24}} Und es (ver)breitete sich (ging aus) die Kunde (das Gerücht, die Nachricht) von ihm in ganz Syrien; und sie (man) brachten (zu) ihm alle Kranken&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt;, von verschiedensten (verschiedenartigen, mannigfachen) Gebrechen (Krankheiten) und Beschwerden (Qual, Pein) Gezeichnete&amp;lt;ref&amp;gt;Partizip&amp;lt;/ref&amp;gt; [und] (von Dämonen) Besessene, Mondsüchtige (Epileptiker) und Gelähmte und er heilte sie.&lt;br /&gt;
{{S|25}} Und es folgten ihm viele Leute (eine große (Volks-)Menge) aus Galiläa, der Dekapolis&amp;lt;ref&amp;gt;Griech. für „[Gebiet der] zehn Städte“, ein heidnisch bewohntes Gebiet östlich des Toten Meeres. &amp;lt;/ref&amp;gt;, aus Jerusalem, Judäa und jenseits vom Jordan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Johannes_4&amp;diff=12509</id>
		<title>1 Johannes 4</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=1_Johannes_4&amp;diff=12509"/>
		<updated>2013-11-26T20:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: ein &amp;#039;wir&amp;#039; eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}} &#039;&#039;(kommt später)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} [Meine] Lieben (Geliebten), vertraut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von (aus) Gott sind, denn viele Lügenpropheten (falsche Propheten) sind in die Welt gekommen.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus [als] im Fleisch gekommen&amp;lt;ref&amp;gt;Oder „dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist“. Attr. [[Partizip]] Pf. &amp;lt;/ref&amp;gt; bekennt, ist von Gott,&lt;br /&gt;
{{S|3}} und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht von Gott; und so ein&amp;lt;ref&amp;gt;W. „dieser“&amp;lt;/ref&amp;gt; [Geist] ist der [Geist] des Antichristen – desjenigen [, von dem] ihr gehört habt, dass er kommt, und er ist [auch] jetzt schon in der Welt.&lt;br /&gt;
{{S|4}} &#039;&#039;Ihr&#039;&#039; seid von Gott, [meine] Kinder, und ihr habt sie besiegt, denn derjenige [Geist] in euch ist besser (größer) als derjenige in der Welt.&lt;br /&gt;
{{S|5}} &#039;&#039;Sie&#039;&#039; sind von (aus) der Welt, aus diesem Grund (deshalb) sprechen sie [wie] von (aus) der Welt, und die Welt hört auf sie.&lt;br /&gt;
{{S|6}} &#039;&#039;Wir&#039;&#039; sind von (aus) Gott. Wer (jeder, der) Gott kennt,&amp;lt;ref&amp;gt;W. „der Gott Kennende“. Subst. [[Partizip]], mit Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; hört auf uns. Wer nicht von (aus) Gott ist, hört nicht auf uns. Auf diese Weise (daran) erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist der Falschheit (Lüge).&lt;br /&gt;
{{S|7}} [Meine] Lieben (Geliebten), wir wollen einander lieben&amp;lt;ref&amp;gt;Kohortativer [[Griechische_Verbformen|Konjunktiv]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, denn die Liebe ist von (aus) Gott, und jeder, der liebt,&amp;lt;ref&amp;gt;W. „jeder {der} Liebende“. Subst. [[Partizip]], mit Relativsatz aufgelöst. Anders als in V. 6 steht hier ausdrücklich „jeder“. &amp;lt;/ref&amp;gt; ist von (aus) Gott geboren {worden}&amp;lt;ref&amp;gt;Beim gr. [[Griechische_Verbformen|Perfekt]] steht das gegenwärtige Ergebnis einer vergangenen Handlung im Vordergrund. &amp;lt;/ref&amp;gt; und kennt Gott.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Wer nicht liebt,&amp;lt;ref&amp;gt;W. „der nicht Liebende“. Subst. [[Partizip]], mit Relativsatz aufgelöst (vgl. V. 6). &amp;lt;/ref&amp;gt; hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.&lt;br /&gt;
{{S|9}} Darin hat sich die Liebe Gottes in (unter) uns gezeigt (ist klar/sichtbar geworden), dass Gott seinen einzigen (einzigartigen)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;einzigen (einzigartigen)&#039;&#039; So die neueren Wörterbücher (LN 58.52: „unique“, übersetzt diese Stelle aber mit „only“). Früher hat man aus den verwendeten Wurzeln noch die Bedeutung „eingeboren“ i.S.v. „der einzige [seinen Eltern] geborene“ herleiten wollen (so noch Büchsel, μονογενής (TWNT), der „einzigartig“ jedoch als Nebenbedeutung anerkennt). &amp;lt;/ref&amp;gt; Sohn in die Welt gesandt hat, damit (sodass) wir leben können (leben).&lt;br /&gt;
{{S|10}} Darin ist Liebe, nicht weil (dass) &#039;&#039;wir Gott&#039;&#039; geliebt haben, sondern weil (dass) &#039;&#039;er uns&#039;&#039; geliebt und seinen Sohn [als] Mittel zur Vergebung (Sühneopfer; [zur] Sühne)&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Mittel zur Vergebung&#039;&#039; So LN 40.12. &#039;&#039;Sühneopfer&#039;&#039; So NGÜ, NeÜ. &#039;&#039;Sühne&#039;&#039; so weitere Übersetzungen (z.B. Zür). &amp;lt;/ref&amp;gt; unserer Sünden gesandt hat.&lt;br /&gt;
{{S|11}} [Meine] Lieben (Geliebten), wenn Gott uns auf diese Weise (so sehr) geliebt hat, dann (und) &#039;&#039;müssen wir&#039;&#039; (sind wir verpflichtet) einander lieben!&lt;br /&gt;
{{S|12}} Gott hat [noch] niemals jemand gesehen. [Aber] wenn wir einander lieben, dann lebt (bleibt) er in (unter) uns und seine Liebe ist in (unter) uns vollkommen geworden.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Auf diese Weise (daran) erkennen (wissen) wir, dass wir in ihm leben (bleiben) und er in uns, weil er uns [Anteil] an seinem Geist&amp;lt;ref&amp;gt;W. &amp;quot;[einen Teil] von seinem Geist&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; gegeben hat.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Und &#039;&#039;wir haben gesehen und bezeugen&#039;&#039;, dass der Vater den Sohn [als] Retter der Welt gesandt hat.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Wenn sich jemand dazu bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, lebt (bleibt) Gott in ihm und er in Gott.&lt;br /&gt;
{{S|16}} Und &#039;&#039;wir&#039;&#039; haben die Liebe &#039;&#039;erkannt und [ihr] geglaubt&#039;&#039;, die Gott uns gegenüber (in uns) hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt (bleibt),&amp;lt;ref&amp;gt;W. „der in der Liebe Lebende“. Subst. [[Partizip]], mit Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; lebt (bleibt) in Gott, und Gott lebt (bleibt) in ihm.&lt;br /&gt;
{{S|17}} Auf diese Weise (darin) ist die Liebe mit uns vollkommen geworden, damit wir am Tag des Gerichts Zuversicht (Mut) haben, denn (dass) genau wie er (jener), [so] sind auch wir in dieser Welt.  &lt;br /&gt;
{{S|18}} &#039;&#039;Angst&#039;&#039; gibt es nicht in der Liebe. Vielmehr (sondern) die vollkommene Liebe wirft die Angst hinaus, denn die Angst hat [mit] Bestrafung [zu tun], und (aber) wer sich fürchtet,&amp;lt;ref&amp;gt;W. „der sich Fürchtende“. Subst. [[Partizip]], mit Relativsatz aufgelöst. &amp;lt;/ref&amp;gt; ist nicht in der Liebe vollkommen geworden.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Wir lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Wenn jemand sagt: „Ich liebe Gott“, und [dabei] seinen Bruder (sein Geschwister) hasst, so ist er ein Lügner: Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er [bereits] gesehen hat, dann kann er Gott, den er nicht gesehen hat, nicht lieben. &lt;br /&gt;
{{S|21}} Und dieses Gebot haben wir von ihm: Dass wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Deuteronomium_5&amp;diff=5777</id>
		<title>Deuteronomium 5</title>
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		<updated>2012-01-11T20:24:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: Ein Zeichen (&amp;quot;1&amp;quot;) zuviel -&amp;gt; gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Und Mose rief ganz Israel herbei und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Sitten (Gewohnheiten) und Gesetze (Rechtssachen), die ich diesen Tag (heute) vor euren Ohren rede&amp;lt;ref&amp;gt;Part. Qal.&amp;lt;/ref&amp;gt;, und übt sie ein&amp;lt;ref&amp;gt;Perf. cons./Waw-Consecutivum.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gebt acht, sie zu tun (machen)!&lt;br /&gt;
{{S|2}} JHWH, unser Gott, hat einen Bund mit uns am Horeb geschlossen.&lt;br /&gt;
{{S|3}} Nicht mit unseren Vätern hat JHWH diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, wir, die an diesem Ort (hier) heute alle leben.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Von Angesicht zu Angesicht hat JHWH mit euch auf dem Berg aus der Mitte des Feuers heraus gesprochen –&lt;br /&gt;
{{S|5}} ich stand zwischen JHWH und {zwischen} euch in jener Zeit um euch zu verkündigen das Wort JHWHs, denn ihr habt das Feuer gefürchtet und ihr seid nicht auf den Berg gestiegen – {folgendermaßen}&amp;lt;ref&amp;gt;Hier beginnt die wörtliche Rede, die in V4 eingeleitet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{{S|6}} Ich bin JHWH, dein Gott, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Sklaven (Sklavenhaus).&lt;br /&gt;
{{S|7}} Es gibt für dich keine anderen Götter neben mir&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Zu meinem Angesicht (Person) hinzu“.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|8}} Nicht machst du dir&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „für dich“.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Gottesbild, irgendeine Gestalt (künstlich gemachte Figur) von dem, was im Himmel oben und {von dem, was} auf der Erde unten und {von dem, was} im Wasser unterhalb der Erde [ist].&lt;br /&gt;
{{S|9}} Nicht wirfst du dich nieder vor ihnen und nicht dienst du ihnen, denn ich bin JHWH, dein Gott, ein eifersüchtiger Gott, der heimsucht (aufsucht) die Sünde der Väter bei den Söhnen (Kindern) und bei den dritten und  bei den vierten Nachkommen (Generation), die mich hassen,&lt;br /&gt;
{{S|10}} und der Gnade übt (macht, erweist) an Tausenden &amp;lt;ref&amp;gt;Oder: „auf … hin“.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die mich lieben und halten (bewahren) meine Gebote.&lt;br /&gt;
{{S|11}} Nicht sprichst du aus den Namen JHWHs, deines Gottes, zum Nichtigen (Lüge, frevelhaft), denn JHWH wird nicht ungestraft lassen den, der seinen Namen zum Nichtigen ausspricht.&lt;br /&gt;
{{S|12}} Bewahre (Hüte)&amp;lt;ref&amp;gt;Inf. abs. Qal.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Sabbattag um ihn zu heiligen, wie JHWH, dein Gott, dir befohlen hat.&lt;br /&gt;
{{S|13}} Sechs Tage arbeitest du und machst alle deine Arbeit.&lt;br /&gt;
{{S|14}} Aber (und) der siebte Tag ist Sabbat für JHWH, deinen Gott; nicht machst du irgendeine Arbeit, du und deine Söhne und deine Töchter und deine Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und all dein Vieh und der Fremdling, der in deinen Toren [ist], damit&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „…, &#039;&#039;um&#039;&#039; ruhen dein Sklave und deine Sklavin wie du &#039;&#039;willen&#039;&#039;.“&amp;lt;/ref&amp;gt; dein Sklave und deine Sklavin ruhen wie du.&lt;br /&gt;
{{S|15}} Und erinnere dich daran (denke daran), dass du ein Sklave im Land Ägypten warst und JHWH, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm; deshalb hat dir JHWH, dein Gott, befohlen den Sabbattag zu halten (machen).&lt;br /&gt;
{{S|16}} Ehre&amp;lt;ref&amp;gt;Nota bene: dies ist der erste Imperativ (Piel-Form) in den „Zehn Geboten“.&amp;lt;/ref&amp;gt; deinen Vater und deine Mutter wie JHWH, dein Gott, dir befohlen hat, damit deine [Lebens-]tage lange dauern und damit es dir gut geht in dem Land (auf der Erde), das JHWH, dein Got, dir geben wird (gibt)!&lt;br /&gt;
{{S|17}} Nicht tötest (ermordest) du.&lt;br /&gt;
{{S|18}} Und nicht brichst du die Ehe.&lt;br /&gt;
{{S|19}} Und nicht klaust du.&lt;br /&gt;
{{S|20}} Und nicht legst du gegen deinen Nächsten (Freund, Stammverwandten) ein falsches Zeugnis ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Nicht antwortest du deinem Nächsten falsches (lügenhaftes) Zeugnis.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|21}} Und nicht begehrst du die Frau deines Nächsten; und nicht begehrst (wünschst)&amp;lt;ref&amp;gt;Hier steht im Hebräischen ein anderes Verb als am Satzanfang.&amp;lt;/ref&amp;gt; du das Haus deines Nächsten, sein Land (Feld) und seinen Sklaven und seine Sklavin, sein Rind und seinen Esel und alles, was dein Nächsten [hat].&lt;br /&gt;
{{S|22}} Diese Worte hat JHWH gesprochen zu eurer ganzen Versammlung (Gemeinde, Volksversammlung, Menschenmenge) auf dem Berg aus der Mitte des Feuers, dem Gewölk und dem Wolkendunkel [mit] großer (lauter, mächtiger) Stimme und er fügte nichts hinzu; und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und er gab sie mir.&lt;br /&gt;
{{S|23}}&lt;br /&gt;
{{S|24}}&lt;br /&gt;
{{S|25}}&lt;br /&gt;
{{S|26}}&lt;br /&gt;
{{S|27}}&lt;br /&gt;
{{S|28}}&lt;br /&gt;
{{S|29}}&lt;br /&gt;
{{S|30}}&lt;br /&gt;
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{{S|32}}&lt;br /&gt;
{{S|33}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
Die Negationspartikel{{Hebr}}לא{{Hebr ende}} in Verbindung mit dem Imperfekt verneint etwas, das sich dem Vorhergehenden ergibt. Das meint: „Ich bin JHWH, dein Gott, … (folglich) kann es für dich keine anderen Götter neben mir geben.“ Eine einfache Übersetzung mit „Du sollst nicht“, wäre der grammatikalischen Konstruktion nicht angemessen. Die Verbindung zwischen {{Hebr}}לא{{Hebr ende}} und dem Imperfekt kann jedoch darüber hinaus als kategorische Verneinung übersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Ijob_3&amp;diff=5335</id>
		<title>Ijob 3</title>
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		<updated>2011-12-28T21:31:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
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{{L|6}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|1}} Danach öffnete Hiob seinen Mund und verfluchte seinen Tag &amp;lt;ref&amp;gt; Gemeint ist der Tag seiner Geburt, vgl. Gen 40,20; Jer 20,14; Hos 2,5; Koh 7,1. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|2}} Und Hiob hob an und sprach:&lt;br /&gt;
{{S|3}} „Ausgelöscht sei [der] &amp;lt;ref&amp;gt; Der Artikel zu‎‎‎‎{{hebr}} יומ {{hebr ende}}fehlt in poetischen Texten häufig. Das Substantiv wird aber analog einer Construktus-Verbindung durch den nachfolgenden Relativsatz determiniert. &amp;lt;/ref&amp;gt; Tag, [an dem] &amp;lt;ref&amp;gt; Relativsatz ohne Relativpartikel, wobei das rückbezügliche Pronomen von einer Präposition abhängig ist. &amp;lt;/ref&amp;gt; ich geboren wurde&amp;lt;ref&amp;gt; Die Imperfekt-Form ist hier ohne iterative bzw. durative Bedeutung, sondern als poetische Form zum Ausdruck lebhaften Handelns in der Vergangenheit gebraucht und deshalb (wie in Hi 3,11) mit Perfekt zu übersetzen. &amp;lt;/ref&amp;gt;, und die Nacht, [die]&amp;lt;ref&amp;gt; Relativsatz ohne Relativpartikel, wobei das rückbezügliche Pronomen von einer Präposition abhängig ist. &amp;lt;/ref&amp;gt; sprach: »ein starker Mann &amp;lt;ref&amp;gt;{{hebr}} גבר {{hebr ende}}ist in seiner Bedeutung als starker Mann nicht nur einfach eine Geschlechtsangabe, sondern zeigt, wie im Hiobbuch von der Gegenwart aus in der Vergangenheit nach Sinn gesucht wird. Dies bedeutet hier, dass vom Zeitpunkt seiner Empfängnis bzw. seiner Geburt an bereits der spätere reiche und gesegnete, der im wörtlichen Sinn „starke Mann“ im Blick ist, der heute so entsetzlich leidet.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist empfangen worden! «.&lt;br /&gt;
{{S|4}} Jener Tag – er werde zur Finsternis, Gott oben suche&amp;lt;ref&amp;gt; {{hebr}} דרש {{hebr ende}} in der Bedeutung von „sich erkundigen, nachfragen nach“, vgl. Dtn 11,12; Jes 62,12; Jer 30,17. Denn es geht nicht um die Beschaffenheit des Tages, sondern um seine Existenz, um die (von Hiob gewünschte) zeitlich (nicht vorhandene) Lage. &amp;lt;/ref&amp;gt; ihn nicht! Kein Lichtstrahl leuchte auf über ihm!&lt;br /&gt;
{{S|5}} Finsternis und Todesschatten&amp;lt;ref&amp;gt; Poetisch gebrauchter Begriff für schreckerregende Schatten, vgl. Jes 9,1; Jer 2,6; 13,16; Am 5,8; Ps 23,4; 44,20, der aus{{hebr}} צל {{hebr ende}}– „Schatten“ und{{hebr}} מות {{hebr ende}}– „Tod“ besteht. &amp;lt;/ref&amp;gt; sollen ihn zurückfordern &amp;lt;ref&amp;gt;{{hebr}} נאל {{hebr ende}}von „eine Einlösungs- bzw. Rückkaufplicht dem nächsten Verwandten gegenüber zu erfüllen“. Die Pflicht ergibt sich aus der kosmologischen Verwandtschaft des Tages mit der Nacht, deren Nachkomme der Tag ist. Verschiedene Versuche, den Begriff statt mit „in Besitz nehmen, für sich fordern, als Eigentum beanspruchen“ mit{{hebr}} נאל {{hebr ende}}„bedecken, beflecken, beschützen“ zu übersetzen oder dessen Bedeutung von der Parallelwurzel {{hebr}} נעל {{hebr ende}} „verabscheuen“ abzuleiten, scheitern deshalb. &amp;lt;/ref&amp;gt;, Gewölk sich auf ihn lagern, [Sonnen]finsternisse &amp;lt;ref&amp;gt;{{hebr}} כִּמְרִירֵי {{hebr ende}}– „Bitternisse“ ist gegen die Masoreten mit dem Assyrischen (kamaru – „verdunkeln“) und mit dem Syrischen (kemar – „schwarz sein“) als {{hebr}} כַמְרִירֵי {{hebr ende}}– „Finsternisse“ zu lesen. Im Kontext von V. 5a und wie in Am 8,9f. sind damit wohl Sonnenfinsternisse gemeint. Deshalb kann das nachfolgende{{hebr}} יומ {{hebr ende}}unübersetzt bleiben. &amp;lt;/ref&amp;gt; ihn schrecken!&lt;br /&gt;
{{S|6}} Diese Nacht &amp;lt;ref&amp;gt; Da {{hebr}} לילה {{hebr ende}} – „Nacht“ und {{hebr}} יומ {{hebr ende}} – „Tag“ beides maskuline Begriffe sind, lässt sich grammatikalisch nicht entscheiden, wer das Subjekt der Verse 6-7.10 ist. Ich verstehe es als Vorzeichen zu den folgenden Aussagen über die Nacht. &amp;lt;/ref&amp;gt; – Düsternis reiße sie hinweg, sie reihe &amp;lt;ref&amp;gt; {{hebr}} יִחַדְּ {{hebr ende}} ist eigentlich der Jussiv zu {{hebr}} חדה {{hebr ende}} – „sich freuen“. Da diese Bedeutung kaum plausibel ist und die Punktuation des Schlusskonsonanten sehr ungewöhnlich ist, plädieren die meisten Ausleger zu Recht gegen den MT dafür, stattdessen {{hebr}} יֵחַד {{hebr ende}} – von{{hebr}} יחד {{hebr ende}}– „sich gesellen“ zu lesen. &amp;lt;/ref&amp;gt; sich nicht ein in die Tage des Jahres! In den Ablauf &amp;lt;ref&amp;gt; Wörtlich: „Zahl“. Insofern ist „Ablauf“ bereits eine interpretierende Übersetzung. &amp;lt;/ref&amp;gt; der Monate trete sie nicht ein! &lt;br /&gt;
{{S|7}} Ja, jene Nacht sei unfruchtbar! Kein Freudenlaut komme auf in ihr! &lt;br /&gt;
{{S|8}} Verwünschen sollen sie die Tagverflucher &amp;lt;ref&amp;gt; Manche Exegeten schlagen vor, statt {{hebr}} יומ {{hebr ende}} – „Tag“, {{hebr}} ימ {{hebr ende}} – „Meer“ zu lesen. Es besteht aber kein Grund für diese Änderung. &amp;lt;/ref&amp;gt;, die, die befähigt sind, den Leviathan aufzuscheuchen. &lt;br /&gt;
{{S|9}} Verfinstern sollen sich die Sterne ihrer Abenddämmerung. Sie hoffe sehnsüchtig auf Licht – doch nichts! Sie soll nicht sehen die Wimpern der Morgenröte! &lt;br /&gt;
{{S|10}} Denn sie &amp;lt;ref&amp;gt; Wer das Subjekt ist, muss aus grammatikalischer Sicht offen bleiben. Ich beziehe es auf die Nacht. Siehe Anm. 11. &amp;lt;/ref&amp;gt; hat weder die Türen des Schoßes&amp;lt;ref&amp;gt; Wörtlich: „mein Bauch“, hier aber in der Bedeutung gebraucht: „der Bauch, der mich ausgetragen hat und aus dem ich geboren bin“. &amp;lt;/ref&amp;gt; [meiner Mutter] verschlossen, noch &amp;lt;ref&amp;gt; {{hebr}} לא {{hebr ende}}bezieht sich auch auf den zweiten, parallel gebauten Versteil.&amp;lt;/ref&amp;gt; hat sie die Mühsal verborgen vor meinen Augen. &lt;br /&gt;
{{S|11}} Warum bin ich nicht bei der Geburt &amp;lt;ref&amp;gt; Wörtlich: „aus dem Mutterleib“, im Sinne von „sofort, als ich aus dem Mutterleib gekommen bin“. &amp;lt;/ref&amp;gt; gestorben und nicht hingeschieden, als ich aus dem Mutterleib kam? &lt;br /&gt;
{{S|12}} Warum sind mir Knie begegnet und wozu Brüste, damit ich saugte? &lt;br /&gt;
{{S|13}} Dann &amp;lt;ref&amp;gt;{{hebr}} עתה {{hebr ende}}„nun“ zeigt hier – wie das später im Vers vorkommende temporale {{hebr}} אז {{hebr ende}} – eine strikt logische Folge an. &amp;lt;/ref&amp;gt; könnte ich jetzt daliegen und ausruhen. Ich könnte schlafen und hätte dann meine Ruhe&amp;lt;ref&amp;gt;{{hebr}} נוח {{hebr ende}}wird unpersönlich gebraucht, um ein Gefühl auszudrücken. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{S|14}} zusammen &amp;lt;ref&amp;gt;{{hebr}} עם {{hebr ende}} – „mit, bei“ im Sinne einer Gleichheit: „zusammengestellt mit, so gut wie“. &amp;lt;/ref&amp;gt; mit Königen und Reichsverwaltern, die zerstörte Denkstätten &amp;lt;ref&amp;gt; Wörtlich: „Trümmerhaufen, Ruinen“ – eine Art zu übersetzen vieler Exegeten. Am überzeugendsten erscheint mir aber der Ansatz von David Clines, Job 1-20, Atlanta 1989, S. 72f, 14b, zu sein, mit Hilfe von Ausgrabungsergebnissen darunter zerstörte/verkommene Orte wie Städte, Festungen oder Tempel zu verstehen, die die mesopotamischen Könige – ihren eigenen Ruhm mehrend – zum Gedenken an ihre Vorfahren wieder aufbauten. &amp;lt;/ref&amp;gt; für sich [wieder auf]gebaut haben, &lt;br /&gt;
{{S|15}} oder mit Fürsten, die Gold hatten, die ihre Häuser mit Silber füllten! &lt;br /&gt;
{{S|16}} Oder wie eine verscharrte Fehlgeburt, hätte ich nie existiert, wie Kinder, die nie Licht gesehen haben. &lt;br /&gt;
{{S|17}} Dort haben die Frevler ihr Wüten beendet. Dort ruhen &amp;lt;ref&amp;gt; Anstatt des Perfekts kann in der prophetischen oder poetischen Sprache auch wie hier das parallele Imperfekt zur Beschreibung von Handlungen, Ereignissen oder Zuständen herangezogen werden, die – obwohl in der Vergangenheit vollendet – in die Gegenwart hineinreichen. &amp;lt;/ref&amp;gt; die, deren Kraft ermattet ist. &lt;br /&gt;
{{S|18}} Da fühlen sich alle &amp;lt;ref&amp;gt; Wörtlich: „beisammen“, hier wegen des Parallelismus und wie in Dtn 33,5; Ps 33,15; Hi 38,7 mehrere Personen zusammenfassend als poetisches Synonym für {{hebr}} כל {{hebr ende}} gebraucht. &amp;lt;/ref&amp;gt; Gefangenen wohl; sie hören&amp;lt;ref&amp;gt; Hier wird {{hebr}} שמע {{hebr ende}} wie in Ruth 2,8 und Jer 4,31 als Zustandsverb gebraucht. &amp;lt;/ref&amp;gt; nicht mehr die Stimme eines Treibers. &lt;br /&gt;
{{S|19}} Dort ist der Unbedeutende ebenso&amp;lt;ref&amp;gt;{{hebr}} הוא {{hebr ende}}kann sich nur auf eines der beiden Subjekte beziehen und daher in etwa folgendermaßen gebraucht sein: „the small is here, as also the great“, David Clines, Job 1-20, Atlanta 1989, S. 73f, 19a. Clines, ebd., widerlegt hier außerdem das vielfach vorgebrachte Argument, dass {{hebr}} הוא {{hebr ende}} im Sinne von „gleich sein“ aufgefasst werden könne. &amp;lt;/ref&amp;gt; wie der Große – und ein Sklave ist frei von seinem Herrn. &lt;br /&gt;
{{S|20}} Warum gibt er &amp;lt;ref&amp;gt; Gott ist das logische, wenn auch ungenannte Subjekt. &amp;lt;/ref&amp;gt; einem Leidenden Licht und Leben denen, deren Seele &amp;lt;ref&amp;gt; Epexegetischer Genitiv zur Angabe des Teils der Person, dessen physischer oder seelischer Zustand beschrieben werden soll. &amp;lt;/ref&amp;gt; bitter ist, &lt;br /&gt;
{{S|21}} die auf den Tod warten – doch nichts, die nach ihm graben mehr als nach Schätzen, &lt;br /&gt;
{{S|22}} die sich freuten bis zum Jubel &amp;lt;ref&amp;gt; Trotz oft geäußerter Zweifel, kann {{hebr}} גִיל {{hebr ende}} nicht mit {{hebr}} גַל {{hebr ende}}– „Haufen“ (wie auch im Apparatus criticus der BHS vorgeschlagen) wiedergegeben werden, weil es – wie dort auch eingeräumt wird – ohne weitere Spezifikation im Sinne von „(Grab-)Hügel“ keinen Beleg für eine solche Verwendung gibt. &amp;lt;/ref&amp;gt;, die froh wären, wenn sie ein Grab fänden? &lt;br /&gt;
{{S|23}} (Warum) dem (starken) Mann, dessen Weg verborgen ist, der von Gott getrennt ist? &lt;br /&gt;
{{S|24}} Denn vor &amp;lt;ref&amp;gt;{{hebr}} לפני {{hebr ende}} – wörtlich: „vor mein Angesicht“ scheint gut als komperativische Umschreibung vorstellbar, die ausdrückt, dass das Stöhnen wichtiger ist als Essen. &amp;lt;/ref&amp;gt; meinem Brot kommt mein Stöhnen, und wie Wasser ergießen sich meine Schreie. &lt;br /&gt;
{{S|25}} Denn, wovor ich mich fürchterlich fürchtete, das kam über mich, und wovor mir grauste, das traf mich. &lt;br /&gt;
{{S|26}} Ich kann mich nicht wohlfühlen, ich kann nicht ruhig sein und ich kann nicht ausruhen – stattdessen kommt der Aufruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Kohelet_6&amp;diff=5222</id>
		<title>Kohelet 6</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Kohelet_6&amp;diff=5222"/>
		<updated>2011-12-12T21:02:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
{{S|1}}Es gibt ein Übel, das ich gesehen habe unter Sonne, und es ist mächtig auf dem Menschen:&lt;br /&gt;
{{S|2}}Jemand, dem Gott Reichtum und Güter und Ehre gibt, und nichts fehlt ihm hinsichtlich seiner Seele von allem, was er begehrt, aber ermächtigt ihn nicht, davon zu genießen, denn jemand fremdes genießt es. Das ist Hauch und ein böses Übel.&lt;br /&gt;
{{S|3}}Wenn jemand Hundert zeugt und viele Jahre lebt und die Tage seiner Jahre viele werden, aber seine Seele nicht satt wird vom Guten und auch sein Grab nicht wird für ihn, sage ich: Eine Fehlgeburt ist besser [dran] als er.&lt;br /&gt;
{{S|4}}Denn im Hauch kommt sie und in der Finsternis geht sie, und in der Finsternis bleibt ihr Name verhüllt.&lt;br /&gt;
{{S|5}}Auch die Sonne hat sie nicht gesehen, und kennt sich nicht. Diese hat mehr Ruhe als jener.&lt;br /&gt;
{{S|6}}Und wenn zweimal tausend Jahre lebt, aber Gutes nicht gesehen hat, geht nicht das alles an einen (denselben) Ort?&lt;br /&gt;
{{S|7}}Alle Mühe des Menschen ist für seinen Mund, aber die Seele (sein Appetit) wird davon auch nicht satt (gestillt).&lt;br /&gt;
{{S|8}}Denn was bleibt dem Weisen mehr übrig als dem Toren? Was dem Armen der zu laufen weiß vor den Lebenden?&lt;br /&gt;
{{S|9}}Besser die Sicht der Augen als das Umhergehen der Seele (Begierde), auch das ist Hauch und Haschen nach Wind!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{S|10}}Was geschieht ist bereits bei seinem Namen gerufen/genannt, und es ist bekannt, was ein Mensch, und nicht kann er rechten mit dem, der stärker ist als er.&lt;br /&gt;
{{S|11}}Denn es gibt viele Worte, die den Hauch vermehren, was bleibt übrig für den Menschen?&lt;br /&gt;
{{S|12}}Denn wer weiß, was gut ist für den Menschen im Leben, in der Menge der Tage seines vergänglichen Lebens, die [Tage] sind wie der Schatten, denn wer kann dem Menschen erzählen, was nach ihm sein wird unter der Sonne?&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Psalm_6&amp;diff=5148</id>
		<title>Diskussion:Psalm 6</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Psalm_6&amp;diff=5148"/>
		<updated>2011-11-22T21:58:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: Frage zum Artikel von Scheol&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Checkliste Studienfassung&lt;br /&gt;
|Alle Verse = &lt;br /&gt;
|Alternativen = &lt;br /&gt;
|Zweifelsfälle dokumentiert = &lt;br /&gt;
|Bedeutung erläutert = &lt;br /&gt;
|Textart = &lt;br /&gt;
|Andere Kriterien = &lt;br /&gt;
|Am Urtext überprüft = &lt;br /&gt;
|Kommentare eingesehen = &lt;br /&gt;
|Übersetzungsvergleich = &lt;br /&gt;
|Endkorrektur = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Ps6;1 Beim Saitenspiel auf der Achten könnte vermutet werden und wird auch oft so übersetzt, dass damit ein Saiteninstrument mit 8 Saiten gemeint ist. Musikalisch liegt aber ein anderer Gedanke nahe, dass es sich dabei ähnlich wie bei den Bezeichnungen &amp;quot;nach der Weise Lilie&amp;quot;  oder &amp;quot;die stumme Taube unter den Fremden&amp;quot; und ähnlichem um musikalische Angaben handelt, in welchem Modus, hier dem achten (siehe Kirchentöne oder Ragas), der Psalm zum Saitenspiel zu singen ist. Das entspricht auch der heutigen Aufführungspraxis der sogenannten &amp;quot;Psalmodie&amp;quot;, wo eine Ziffer des Kirchentones dazu dient, die Singweise der &amp;quot;Psalmodie&amp;quot; festzulegen. [[Benutzer:-Aaron-|-Aaron-]] 19:36, 9. Mai 2010 (UTC)  Wer sich intensiver mit der musikalischen Aufführungspraxis von Psalmen (Psalmodie) beschäftigen will, hier ein link dazu:&lt;br /&gt;
http://www.kath.de/predigt/jk/psallite.htm  &lt;br /&gt;
[[Benutzer:-Aaron-|-Aaron-]] 20:21, 9. Mai 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu Ps6;6 &amp;quot;... und in der Sheol ...&amp;quot;   Ist der Artikel ok? Bei wikipedia steht z.B. &#039;der Scheol&#039; d.h. dann für hier &amp;quot; und im Scheol &amp;quot; ???&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Psalm_2&amp;diff=5147</id>
		<title>Psalm 2</title>
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		<updated>2011-11-22T21:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: Komma&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung in Arbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{L|1}}&lt;br /&gt;
{{L|2}}&lt;br /&gt;
{{L|3}}&lt;br /&gt;
{{L|4}}&lt;br /&gt;
{{L|5}}&lt;br /&gt;
{{L|6}}&lt;br /&gt;
{{L|7}}&lt;br /&gt;
{{L|8}}&lt;br /&gt;
{{L|9}}&lt;br /&gt;
{{L|10}}&lt;br /&gt;
{{L|11}}&lt;br /&gt;
{{L|12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{S|1}} Warum (wozu) verschwören sich (befinden sich in Unruhe, murren; haben sich verschworen)&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Verb ist ein nur selten erkannter Aramaismus (in 9.12 sind weitere). In [[Daniel_6#s7|Dan 6,7.12.16]] hat das aramäische Verb jeweils die Bedeutung „gemeinsam/als Gruppe [an einen Ort] gehen“, wobei immer eine heimliche/intrigante Absprache Teil der Konnotation ist (DBL Aramaic). Die konkrete Übersetzung „verschwören“ ergibt sich aus dem Kontext (vgl. Waltke 2010, S. 157): Das parallele Verb aus der zweiten Vershälfte bedeutet etwa, „Pläne zu schmieden“ (vgl. Fußnote dort); ein ähnliches Bedeutungsfeld ergeben die Verben in 2, der mit 1 (und 3) eine klimaktische Sinneinheit bildet. Dennoch findet sich in deutschen Übersetzungen i.d.R. eine Übersetzung nach dem Sinn von „sich in Unruhe befinden“ (vgl. aber NET, Waltke 2010). &amp;lt;/ref&amp;gt; [die] (heidnischen) Völker (Nationen),&lt;br /&gt;
und [warum] schmieden (werden schmieden) [die] Völker (Volksgruppen) vergeblich Pläne&amp;lt;ref&amp;gt;„Pläne schmieden“ ist hier Übersetzung lediglich des Verbs (vgl. GNB). {{Hebr}}רִיק{{Hebr ende}} (vergeblich) ist meist ein Substantiv, bei vielen Wörtern im AT ist der Übergang zum Adjektiv aber fließend. Die Übersetzung könnte also sowohl „Vergebliches“ (Substantiv) als auch „vergeblich“ lauten. Allerdings ist das Verb „Pläne schmieden“ ({{Hebr}}הָגָה{{Hebr ende}}) intransitiv (Clines, &#039;&#039;Dictionary of Classical Hebrew&#039;&#039;), deshalb ist {{Hebr}}רִיק{{Hebr ende}} hier als Adverb zu verstehen. &amp;lt;/ref&amp;gt; (Vergebliches, Nichtiges) (knurren, grummeln sie)?{{par|Apg|4|25}}&lt;br /&gt;
{{S|2}} Die Könige der Erde (des Landes; irdischen Könige)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Genitiv „der Erde“ kann auch als „des Landes“ (lokal begrenzt) oder als adjektivischer Genitiv („irdische Könige“) verstanden werden. Stärker signalisiert wird hier nicht der Gegensatz zwischen den anderen Ländern und Israel, sondern der zwischen den irdischen Herrschern einerseits und JHWH und seinem gesalbten König andererseits. Jener „ist &amp;quot;göttlicher König&amp;quot; und deswegen auch Weltherrscher.“ (Kraus 1960, S. 15)&amp;lt;/ref&amp;gt; stellen sich [zum Kampf]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Kraus 1960, S. 11. &amp;lt;/ref&amp;gt; auf (lehnen sich auf, leisten Widerstand; stellen sich [gerade] auf, werden sich aufstellen)&lt;br /&gt;
und die Herrscher verbünden (stellen) sich (haben sich verbündet)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Grundbedeutung ist, „sich unverrückbar [gg. jmdn.] zu positionieren“ (BDB, TWOT), die Denotation ergibt sich daraus. Das Verb heißt im Qal „gründen, grundlegen“ und kommt im Nifal sonst nur in [[Psalm_31#s14|Ps 31,14]] vor. HALAT sieht dagegen zwei unabhängige Wurzeln. Kraus (1960, S. 11): „schließen sich zusammen“. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
gegen JHWH und gegen seinen Gesalbten&amp;lt;ref&amp;gt;Der Gesalbte bezeichnet hier wie meist im AT den von Gott eingesetzten König (TWOT, NBD u.a.; vgl. V. 6). In Prophetien wird auch der angekündigte Retter Israels so genannt, was im NT dann auf Jesus bezogen wird. Die ungewöhnliche Wiederholung der Präposition sorgt für eine klare Unterscheidung zwischen JHWH und König (Waltke 2010, S. 158).&amp;lt;/ref&amp;gt;.{{par|Psalm|2|10}}{{par|Apg|4|26}}&lt;br /&gt;
{{S|3}} &amp;lt;ref&amp;gt;Hier sprechen die erwähnten Könige (V. 2).&amp;lt;/ref&amp;gt;Wir wollen (lasst uns, zerreißen wir doch) ihre Fesseln (Bande) zerreißen&lt;br /&gt;
und ihre Stricke (Bande) von uns abwerfen!&lt;br /&gt;
{{S|4}} Der im Himmel thront (sitzt, wohnt)&amp;lt;ref&amp;gt;Subst., nicht adv./präd. Ptz., wie aus dem Parallelismus (entspricht „Herr“ in Teil b) deutlich wird. Vernachlässigt man diesen, könnte die Übersetzung auch lauten: „im Himmel wohnend, lacht er, Adonai...“ Die Hauptbedeutung von {{Hebr}}יָשַׁה{{Hebr ende}} ist „sitzen“, auf JHWH bezogen „thronen“ (vgl. REB, SLT).&amp;lt;/ref&amp;gt;, lacht (wird lachen) [über sie]&amp;lt;ref&amp;gt;Das Objekt am Satzende bezieht sich auf beide Verben (vgl. Luther).&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
[der] Herr (Adonai) spottet (verhöhnt; wird spotten) über sie.&lt;br /&gt;
{{S|5}} Dann (daraufhin) spricht er (wird er sprechen)&amp;lt;ref&amp;gt;Von einer allgemeinen, zu jeder Zeit vorstellbaren Beschreibung wechselt der Psalmist nun zu einer konkreten Beschreibung von JHWHs Handeln („dann“). Die Handlung entfaltet sich vor den Augen des Erzählers (Waltke 2010, S. 158; NET Ps 2,4, Fußnote 15). Im Gegensatz dazu interpretiert Kraus 1960 das Folgende als zukünftige Rede (S. 12; Übers. „Einst redet er sie an...“), die folgenden Verse sind dann dem nachgeschobene Erklärung. &amp;lt;/ref&amp;gt; zu ihnen in seinem Zorn&lt;br /&gt;
und mit (in) seinem Zornesbrennen (brennenden Zorn, seiner Zornesglut, Heftigkeit)&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Wort kommt gewöhnlich in Verbindung mit dem vorhergehenden Wort „Zorn“ ({{Hebr}}אַף{{Hebr ende}}) vor und bezeichnet dann „das Brennen/die Heftigkeit seines Zornes“. Hier wird diese gewohnte Verbindung durch den Parallelismus (als Stilmittel) bewusst aufgebrochen (Waltke 2010, S. 158). Die beiden Begriffe sind hier referenzidentisch.&amp;lt;/ref&amp;gt; erschreckt (wird erschrecken) er sie:&lt;br /&gt;
{{S|6}} {und} Ich selbst (ich aber)&amp;lt;ref&amp;gt;Das Waw markiert hier die lose Anknüpfung der direkten Rede an vorher (nicht) Gesagtes und bleibt unübersetzt (Gesenius-Kautzsch §154b) - so ähnlich, wie man auch im Deutschen in Erregung einen Satz mit „und“ beginnt. Alternativ ist es adversativ zu verstehen; dann „aber“ (Davidson, &#039;&#039;Hebrew Syntax&#039;&#039;, §155); es ist aber kein wirklicher Gegensatz vorhanden. &amp;lt;/ref&amp;gt; habe meinen König auf Zion, meinem heiligen Berg&amp;lt;ref&amp;gt;Zion ist ein poetischer Name für Jerusalem, den Sitz des Königs. Wörtlich „dem Berg meiner Heiligkeit“. Der Genitiv beschreibt eine Eigenschaft; aufgrund dessen wird die Constructus-Verbindung zu einer einzigen grammatischen Einheit zusammengezogen. Das Pronominal-Suffix rutscht nur aufgrund dieser Tatsache an ihr Ende zu „Heiligkeit“, gehört semantisch aber zu „Berg“ (Gesenius/Kautzsch, §135n, 128o; Davidson, &#039;&#039;Hebrew Syntax&#039;&#039;, §24.2).&amp;lt;/ref&amp;gt;, eingesetzt (geweiht; setze ein)&amp;lt;ref&amp;gt;LXX: „ich wurde von ihm ... eingesetzt“, das begradigt den unmarkierten Wechsel der sprechenden Person in 6-7. Waltke (2010, S. 158) interpretiert als Vollzugsperfekt: „Hiermit setze ich ein“&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{S|7}} &amp;lt;ref&amp;gt;Jetzt (7-9) spricht der Gesalbte JHWHs (V. 2).&amp;lt;/ref&amp;gt;Ich will (Lass mich) bezüglich (über, in Hinsicht auf, bezüglich)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Deutung dieser ungewöhnlich verwendeten Präposition ist schwierig. Die meisten Übersetzungen lassen sie wie die LXX weg (mit Bezug auf die Valenz des Verbs?). Sie drückt besondere Förmlichkeitbezieht aus (Waltke 2010, S. 170) und bezeichnet entweder die Wiedergabe gemäß der Quelle oder ein Teilzitat. Andere Verständnismöglichkeiten: „berichten über, bekannt machen bezüglich, erzählen von“. &amp;lt;/ref&amp;gt; der Anordnung (Einsetzungsurkunde, Königsprotokoll, Gesetz)&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff entstammt dem sakralen Königsrecht (Kraus 1960, S. 18) und bezieht sich hier auf einen bestimmten Abschnitt des Davidbundes, nämlich Gottes Zusage, Vater des davidischen Königs zu sein und ihn als Sohn zu betrachten ([[2_Samuel_7#s14|2. Sam 7,14]]). Das wird in 7b klar. Vielleicht zitiert der König dabei ein daran angelehntes Krönungsprotokoll (Kraus 1960, S. 18, Wallace 2009, S. 17). &amp;lt;/ref&amp;gt; JHWHs bekannt machen (rezitieren, berichten, Rechenschaft ablegen, erzählen):&lt;br /&gt;
Er hat&amp;lt;ref&amp;gt;Nach den masoretischen Kantillationszeichen, die keine Constructus-Verbindung zwischen „Anordnung“ und „JHWH“ sehen: „...Anordnung berichten. JHWH hat...“ (vgl. Waltke 2010, S. 159; NET Ps 2,7, Fußnote 23)&amp;lt;/ref&amp;gt; zu mir gesagt: Du [bist] mein Sohn.&lt;br /&gt;
Ich selbst habe (zeuge) dich heute (an diesem Tag) gezeugt&amp;lt;ref&amp;gt;Das ist zu verstehen i.S.v. „ich bin dein Vater geworden“. Der König wurde gemäß Gottes Zusage ([[2_Samuel_7#s14|2. Sam 7,14]]) als Teil des Davidbundes von ihm formal als Sohn angenommen. Der Brauch spiegelt sich in altvorderorientalischen Sitten wieder, wonach Herren einen treuen Untertanen formal adoptieren und so auf die Stufe eines eigenen Kindes erheben konnten (NET Ps 2,7, Fußnote 23). Auch andere Könige wurden als Gottessöhne betrachtet, etwa der ägyptische (der den Göttern aber gleichwertig war) oder der assyrische (der eher göttlich bestellter und bevollmächtigter Diener war; Kraus 1960, S. 18f.). Doch der Zeugungsmythos wird hier zur Adoption umgedeutet (Terrien 2003, S. 85; Kraus 1960, S. 19f.). S.a. [http://www.bibelwissenschaft.de/nc/wibilex/das-bibellexikon/details/quelle/WIBI/zeichen/s/referenz/29031/cache/14c76b322a8bfbad8ba1629370c93d15/#h20 Biberger, &#039;&#039;Sohn/Tochter (AT), 4.2.3 Ps 2,7&#039;&#039; (Wibilex)]. &amp;lt;br /&amp;gt;Waltke (2010, S. 159) interpretiert als präsentisch zu übersetzendes Vollzugsperfekt. &amp;lt;/ref&amp;gt;.{{par|2_Samuel|7|14}}{{par|Apg|13|33}}{{par|Hebr|1|5}}{{par|Hebr|5|5}}&lt;br /&gt;
{{S|8}} Bitte mich darum (verlange/fordere [es] von mir)&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Bitte passt besser in das dargestellte vertrauensvolle Verhältnis als eine Forderung. &amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
dann (und) gebe (werde geben) ich dir ([die]) (heidnischen) Völker (Nationen) [als] deinen Erbbesitz&amp;lt;ref&amp;gt;D.h. Permanenter, erblicher Besitz (TWOT 1342a {{Hebr}}נַחֲלָה{{Hebr ende}}). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und [als] dein Eigentum (Besitz) die Enden der Erde (die ganze Welt).&lt;br /&gt;
{{S|9}} Du wirst (sollst, kannst; zerschmettere)&amp;lt;ref&amp;gt;Es bleibt hier unklar, ob es sich um eine Prophezeiung oder um die Vollmacht zur Kriegführung handelt (Vgl. Wallace 2009, S. 18). &amp;lt;/ref&amp;gt; sie mit einem eisernen Zepter (Stab) (Zepter aus Eisen)&amp;lt;ref&amp;gt;Kann auch einen Hirtenstab bezeichnen. Der Genitiv beschreibt eine Eigenschaft; wörtlich „Stab des Eisens“. Vgl. Fußnote V. 6. &amp;lt;/ref&amp;gt; zerschmettern (weiden)&amp;lt;ref&amp;gt;So die LXX (vgl. NIV84), die durchaus die ursprüngliche Lesart bezeugen könnte (Vgl. Wilhelmi, &#039;&#039;Der Hirt mit dem eisernen Szepter&#039;&#039;, VT 27.2, 1977). Gründe für den Vorzug des MT bei Waltke 2010, S. 173. &amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
wie Töpferware&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Gefäß(e) eines Töpfers“&amp;lt;/ref&amp;gt; wirst (sollst, kannst; zerschlage) du sie zerschlagen (zerschmeißen).{{par|Offenbarung|2|27}}{{par|Offenbarung|19|15}}&lt;br /&gt;
{{S|10}} Darum (und nun), [ihr] Könige, handelt verständig (kommt zur Einsicht);&lt;br /&gt;
lasst euch warnen (zurechtweisen), [ihr] Herrscher (Richter) der Erde (des Landes)!{{par|Psalm|2|2}}&lt;br /&gt;
{{S|11}} Dient JHWH mit (in) Ehrfurcht (Furcht)&lt;br /&gt;
und freut euch (jauchzt; trauert, kehrt um)&amp;lt;ref&amp;gt;Das Verb wird wegen seiner in diesem Kontext seltsamen Verwendung sehr häufig weggelassen, der Rest auf eine  harmonisierte Form von 12a (s. Fußnote dort) bezogen. Die NET bevorzugt das kontextgerechtere alternative Verständnis „kehrt um“ (NET Ps 2,11, Fußnote 32). Waltke (2010, S. 176f.) schlägt die Glosse „Feiert seine Herrschaft“ vor. Hunter (1999, S. 55) sieht in der überlieferten Form einen schönen Kontrapunkt zu 4. &amp;lt;/ref&amp;gt; mit (in) Zittern!&lt;br /&gt;
{{S|12}} Küsst [den] Sohn,&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Stelle ist schwierig zu verstehen, v.a. weil hier im Gegensatz zu 7 das aramäische Wort für „Sohn“ ({{Hebr}}בַּר{{Hebr ende}}) gebraucht wird und die Wendung „Küsst den Sohn“ sonst nicht bekannt ist. Kraus 1960 hält den Text für verderbt (S. 12). Viele Übersetzungen stellen mit BHS „Küsst“ und „mit Zittern“ in 11b und 12a um und ersetzen „Sohn“ durch „Füße“, dann „mit Zittern küsst seine Füße“ (als Zeichen der Unterwerfung; So ZÜR, LUT, EÜ, Weiser, Gerstenberger, Kraus nach Bertholet, &#039;&#039;Eine crux interpretum&#039;&#039;, ZAW 28.1, 1908). Doch das würde den Rhythmus zerstören, außerdem gilt der überlieferte Textbestand als zuverlässig (Terrien 2003, S. 86). Ausführlicher diskutiert bei [http://books.google.de/books?id=nJbZ3d5BF0UC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;pg=PA160#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Waltke 2010, S. 160].&amp;lt;/ref&amp;gt; damit er nicht (sonst) zornig wird&lt;br /&gt;
und ihr [auf eurem] Weg&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeint ist keine Straße, sondern der im übertragenen Sinn eingeschlagene Weg, JHWH zu gehorchen - oder auch nicht (vgl. NET Ps 2,12, Fußnote 36; Anm. zu [[Psalm_67#s3|Ps 67,3]]). &amp;lt;/ref&amp;gt; umkommt,&lt;br /&gt;
denn leicht (schnell, bald) entflammt (entbrennt) sein Zorn (Gesicht, Nase).&lt;br /&gt;
Glücklich (gesegnet) [sind] alle, die sich bei (in) ihm bergen (Zuflucht suchen)!{{par|Psalm|1|1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jona_1&amp;diff=5132</id>
		<title>Jona 1</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://offene-bibel.de/mediawiki/index.php?title=Jona_1&amp;diff=5132"/>
		<updated>2011-11-11T11:37:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koio: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Lesefassung in Arbeit}}&lt;br /&gt;
{{Lesefassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Jonas Berufung und Flucht))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{l|1 }}Es begab sich einmal, dass JHWH die folgenden Worte zu Jona, Amittais Sohn, sprach:&lt;br /&gt;
{{l|2 }}„Auf! Eile in die Großstadt Ninive, und rufe die Anklage gegen sie aus. Denn es ist zu mir hinaufdrungen, wie bösartig sie dort sind!“&lt;br /&gt;
{{l|3 }}Da brach Jona schnell auf und floh vor JHWH nach Tarschisch. Er ging hinab nach Jafo, wo er ein Schiff fand, das bald in Richtung Tarschisch ablegen sollte. Er zahlte Fährgeld und bestieg das Schiff, um nach Tarschisch zu fahren und von JHWH wegzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Gottes Reaktion))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{l|4 }}Aber als sie auf See waren, ließ JHWH starken Wind aufkommen, der sich zu einem großen Sturm entwickelte. Bald stand das Schiff kurz vor dem Zerbrechen.&lt;br /&gt;
{{l|5 }}Da fürchteten sich die Seeleute und jeder von ihnen rief die Gottheiten an, an die er glaubte. Selbst die Ladung warfen sie über Bord, um das Schiff leichter zu machen. Jona dagegen war in das Innerste des Schiffes hinabgestiegen, hatte sich hingelegt und schlief tief und fest.&lt;br /&gt;
{{l|6 }}Da suchte ihn der Kapitän auf und sagte: „Warum schläfst du? Steh auf und rufe deinen Gott an! Vielleicht hilft er uns, so dass wir nicht zugrunde gehen!“&lt;br /&gt;
{{l|7 }}Die Seeleute sagten zueinander: „Kommt, lasst uns Lose werfen und so herausbekommen, wessen Schuld es ist, dass uns dieses Unheil trifft!“ Also warfen sie Lose – und das Los fiel auf Jona.&lt;br /&gt;
{{l|8 }}Sie forderten ihn auf: „Erzähle uns doch, aus welchen Gründen uns dieses Unheil trifft! Was bist du von Beruf, und woher kommst du? Wie heißt dein Land und aus welchem Volk stammst du?“&lt;br /&gt;
{{l|9 }}Er antwortete: „Ich bin ein Hebräer, und JHWH, den Gott des Himmels, der Meer und Land erschaffen hat, verehre ich.“&lt;br /&gt;
{{l|10}} Da wurden die Männer von Furcht gepackt und begannen, ihm Vorwürfe zu machen: „Warum hast du das getan?“ Denn sie wussten, dass er vor JHWH floh, weil er es ihnen erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
((Mann über Bord))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{l|11}} Schließlich fragten sie ihn: „Was müssen wir mit dir tun, damit das Meer uns in Ruhe lässt?“ Denn das Meer wurde stürmischer und stürmischer.&lt;br /&gt;
{{l|12}} Jona antwortete ihnen: „Packt mich und werft mich ins Meer, dann wird es euch in Ruhe lassen. Denn ich weiß, dass ihr nur wegen mir in diesen großen Sturm geraten seid.“&lt;br /&gt;
{{l|13}} Aber die Männer ruderten heftig, um zum Festland zurückzukommen. Doch es gelang ihnen nicht, denn noch immer wurde das Meer stürmischer und stürmischer.&lt;br /&gt;
{{l|14}} Und sie schrien zu JHWH: „Ach JHWH, bitte lass uns doch nicht wegen dieses Mannes umkommen! Mache uns nicht für seinen Tod verantwortlich, denn Du, JHWH, tust, wie es dir gefällt!“&lt;br /&gt;
{{l|15}} Da packten sie Jona und warfen ihn ins Meer, und die See beruhigte sich.&lt;br /&gt;
{{l|16}} Da bekamen die Männer Ehrfurcht vor JHWH, brachten ihm ein Opfer dar und legten Gelübde ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Studienfassung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{s|1 }}Und es erging (geschah)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Wortwahl klang vermutlich bereits zur Zeit der Entstehung des Jona-Buches etwas altmodisch und kann im Sinne von „Es war einmal …“ verstanden werden (siehe Jona-Kommentar von F.W.Golka).&amp;lt;/ref&amp;gt; das Wort JHWHs an (zu) Jona, Amittais Sohn {folgendermaßen}:&lt;br /&gt;
{{s|2 }}Auf!&amp;lt;ref&amp;gt;Das hebräische Wort {{Hebr}}קוּם{{Hebr ende}} (Steh auf!) markiert eine starke Aufforderung, wenn es direkt vor einem anderen Imperativ steht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gehe nach Ninive, [zu] der großen Stadt, und rufe [die Anklage] gegen sie (schreie sie an)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Formulierung „rufen gegen“ ({{Hebr}}קרא על{{Hebr ende}}) wird an anderen Stellen der hebräischen Bibel zur Bezeichnung von Anklagen ([[Deuteronomium 15#S9|Dtn 15,9]], [[Deuteronomium 24#S15|Dtn 24,15]], [[1 Könige 13#2|1 Kön 13,2]]) und Angriffsrufen ([[Klagelieder 1#S15|Klgl 1:15]], [[Ezechiel 38#S21|Ez 38,21]]) verwendet.&amp;lt;/ref&amp;gt;, weil ihre&amp;lt;ref&amp;gt;Das „ihre“ bezieht sich im Hebräischen grammatikalisch nicht auf die Stadt, sondern auf ein nicht genanntes Objekt in der dritten Person maskulin Plural, z.B. ihre Bewohner (Hebr. {{Hebr}}יֹשְׁבִים{{Hebr ende}}). Am Sinn ändert das jedoch nichts.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bösartigkeit (bösen Taten, Unheil) zu mir (vor mein Angesicht) aufgestiegen ist.&lt;br /&gt;
{{s|3 }}Da erhob sich (machte sich auf) Jona, um nach Tarschisch&amp;lt;ref&amp;gt;Tarschisch lag vermutlich in Südspanien, also in entgegengesetzter Richtung und am anderen Ende des Mittelmeers.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu fliehen, weg von (fort vom Angesicht, aus der Gegenwart von) JHWH, und ging hinab [nach] Jafo, [wo] er zu einem Schiff gelangte, das im Begriff war, nach Tarschisch zu fahren. Er gab ihm&amp;lt;ref&amp;gt;dem Schiff&amp;lt;/ref&amp;gt; Fährgeld und stieg (bestieg) in es hinab, um mit ihnen nach Tarschisch zu fahren, weg von (fort vom Angesicht, aus der Gegenwart von) JHWH.&lt;br /&gt;
{{s|4 }}JHWH aber ließ einen großen Wind (Geist) aufkommen über dem Meer.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtl. „&#039;&#039;warf&#039;&#039; er den Wind &#039;&#039;aufs&#039;&#039; Meer“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entstand ein großer Sturm auf dem Meer und (sodass&amp;lt;ref&amp;gt;resultativer Piel, es kann auch heißen: „Es entstand ein &#039;&#039;so&#039;&#039; großer Sturm, dass das Schiff zu zerbrechen drohte“&amp;lt;/ref&amp;gt;) das Schiff war kurz davor (dachte daran, rechnete damit), zerbrochen zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Hebräischen ist hier ein Anklang oder Wortspiel, der sich auf Deutsch am ehesten mit einem Reim wiedergeben ließe, z.B.: „so kam das Boot in große Not“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{s|5 }}Da fürchteten sich die Schiffer (Seeleute) und riefen jeder zu seinen Gottheiten (seinem Gott). {und} Sie warfen die Ladung (Ausrüstung, Geräte), die auf dem Schiff waren, ins Meer, um von ihnen eine Erleichterung herbeizuführen (um sich von ihnen zu entlasten). Jona hingegen war in das Innerste des Schiffes hinabgestiegen, hatte sich hingelegt (niedergelegt) und schlief {tief und fest}.&lt;br /&gt;
{{s|6 }}Da näherte sich ihm der oberste Seemann und sprach zu ihm: Warum schläfst du?&amp;lt;ref&amp;gt;wörtlich: Was ist mit dir, (fest) Schlafender?&amp;lt;/ref&amp;gt; Stehe auf und rufe zu deiner Gottheit, vielleicht denkt (erinnert sich) die Gottheit an uns, so dass wir nicht zugrunde gehen (umkommen, sterben).&lt;br /&gt;
{{s|7 }}Und sie sagten einer (ein jeder) zum anderen (zu seinem Nachbarn): Kommt (Wohlan), lasst uns Lose werfen und (damit wir) erfahren, wer es ist, wegen dem (um dessentwillen)&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Anhäufung von Partikeln, die im Deutschen nicht komplett wiedergegeben werden können. Es geht sowohl um die Frage nach dem Verursacher, als auch um die Ursache selbst (wer und warum?)&amp;lt;/ref&amp;gt; dieses Unheil uns [geschieht]! Und (da, also) sie warfen Lose und das Los fiel auf Jona.&lt;br /&gt;
{{s|8 }}Und sie sagten zu ihm: So berichte (erzähle, erkläre) uns doch, von woher (wessentwillen, warum) solches Unheil uns [zuteil wird] (zu uns [kommt]). Was ist deine Arbeit und woher kommst du? Was ist dein Land und aus welchem Volk bist (stammst) du?&lt;br /&gt;
{{s|9 }}Da sagte er zu ihnen: Ich bin ein Hebräer, und JHWH, den Gott des Himmels, der das Meer und das (trockene) Land (Festland) geschaffen hat, verehre (fürchte) ich.&lt;br /&gt;
{{s|10}} Da gerieten die Männer in große Furcht&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtl. „fürchteten sie große Furcht“, mal wieder eine figura ethymologica.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sagten zu ihm: Warum (Was) hast du dies getan? Denn die Männer wussten (hatten erkannt), dass er weg von (fort vom Angesicht, aus der Gegenwart von) JHWH floh, weil er [es] ihnen erzählt hatte.&lt;br /&gt;
{{s|11}} Und (also, da) sagten sie zu ihm: Was müssen wir mit dir tun, damit das Meer ablässt (ruht) von uns? Denn das Meer stürmte immer heftiger (immer weiter)&amp;lt;ref&amp;gt;Hier stehen im Hebräischen zwei Partizipien nebeneinander: „gehend stürmend“. Das Pt. von {{Hebr}}הלך{{Hebr ende}} mit einem anderen Pt. drückt Fortdauer oder Steigerung aus.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
{{s|12}} Da sagte er zu ihnen: Nehmt mich und werft mich ins Meer, dann wird das Meer ablassen (ruhen) von euch. Denn ich weiß, dass wegen mir dieser große Sturm über euch [ist].&lt;br /&gt;
{{s|13}} Aber die Männer ruderten heftig, um zurückzugelangen zum (trockenen) Land (Festland), doch es gelang ihnen nicht, denn das Meer stürmte immer heftiger (immer weiter)&amp;lt;ref&amp;gt;Hier stehen im Hebräischen zwei Partizipien nebeneinander: „gehend stürmend“. Das Pt. von {{Hebr}}הלך{{Hebr ende}} mit einem anderen Pt. drückt Fortdauer oder Steigerung aus.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf sie zu.&lt;br /&gt;
{{s|14}} Und (da) sie schrien zu JHWH und sprachen: Ach JHWH, wir wollen doch nicht umkommen wegen des Lebens (der Seele) dieses Mannes! {und} Lege kein (nicht) unschuldiges Blut auf uns, denn du, (denn du bist) JHWH, wie es dir gefällt (gefallen hat), so tust du (hast du getan)!&lt;br /&gt;
{{s|15}} Da nahmen sie Jona und warfen ihn ins Meer, und das Meer beruhigte sich von seinem Toben.&lt;br /&gt;
{{s|16}} Da gerieten die Männer in große Furcht vor JHWH, und sie brachten ihm ein Opfer dar und legten Gelübde ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Vers strotzt wieder geradezu vor figurae ethymologicae: Da fürchteten sie große Furcht und da opferten sie Opfer und da gelobten sie Gelübde.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Bemerkungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kapitelseite Fuß}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Koio</name></author>
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